
Die diesjährige Mitgliederversammlung der Eislinger Selbstständigen stand ganz im Zeichen der Erneuerung und war mit 30 Teilnehmenden gut besucht.
Das Jahr 2025 war ein herausforderndes Jahr für den Verein. Die sagte der stellvertretende Vorsitzende Detlev Nitsche.
Die Mitgliederversammlung hatte im November 2024 dem Vorstand die Entlastung verweigert, nachdem die Mitgliedsbeiträge 2023 nicht eingezogen worden waren.
Nach dem Tod der ersten Vorsitzenden Regina Klaiber am 08. Mai 2025
musste sich der Vorstand wieder organisieren. Im Frühjahr 2025 wurde bekannt, dass der Kassier den Verein ohne Übergabe der Unterlagen verlassen hat und auch nicht bereit war seine Arbeit weiterzuführen.
Die Aufgaben des Kassiers hatte dann der stellvertretende Vorsitzende ebenfalls übernommen, wozu auch die Fertigstellung des Kassenabschlusses 2024 zur Prüfung für die Kassenprüfer gehörte.
Die Versammlung erteilte nach den Berichten des Vorstandes und dem positiven Bericht der Kassenprüfer die Entlastung für die Jahre 2023/24.
Der Vorstand des Vereins, der zurzeit aus 4 Mitgliedern besteht, und von denen zwei Mitglieder demnächst altershalber ausscheiden werden, benötigt einen Generationenwechsel. Gespräche mit verschiedenen Mitgliedern legten nahe, dass es vermutlich nicht möglich sein wird, die Ämter des Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden zu besetzen.
Zweiter wesentlicher und wichtiger Punkt war der Vortrag von Herrn Prüller, Firma Imakomm, der ein Konzept zur Erneuerung des Verein vorsieht. (Konzept am Fuß des Berichts)
Er stellte dar, dass die Aufgaben des Vereins auf mehrere Schultern verteilt werden sollen.
Der Vorstand sollte zukünftig von Organisatorischen Aufgaben der Verwaltung entlastet werden. Das müsste durch eine bezhlte Kraft erledigt werden. Das Stadtmarketing soll im Bereich Marketing unterstützen.
Es sollen Microevents etabliert werden, anstatt Großevents (Ausnahme: Verkaufsoffene Sonntage), die von 2-5 Betrieben in Arbeitsgruppen organisiert werden.
Eine bessere Vernetzung von Innenstadtakteuren, Handwerkern und Industrie soll eine bessere Kommunikation innerhalb des Vereins bewirken und zu neuen Impulsen führen.
Das Konzept wurde positiv aufgenommen. Inwieweit die Stadt diese Punkte unterstützen will, muss abgewartet werden, auch im Hinblick der ausstehenden Wahl des neuen Oberbürgermeisters.
Nach dem Vortrag entstand spontan der Gedanke, dass sich in der Mitgliederversammlung bereits Interessengruppen bilden können. Aufgeteilt wurden 3 Bereiche Innenstadtakteure/Einzelhandel, Handwerker und Industrie. Für den Bereich Innenstadtakteure wurde gleich ein Termin zu einem Treffen festgelegt.
In seinem Grußwort berichtete Oberbürgermeister Heininger, dass sich auch andere Vereine schwer tun, Ämter zu besetzen. Herr Heininger plädiert für eine enger Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein.
Heininger ist überzeugt, dass Eislingen sich in den nächsten 4-5 Jahren stark wandeln wird. Der Aufenthaltswert wird mithilfe der Umbaumaßnahmen in der Mitte stark zunehmen.
Die Sitzung schloss, nachdem sich der stellvertretende Vorsitzende mit Weinpräsenten, Oberbürgermeister, Referent, Kassenprüfern und Vorstandsmitgliedern für ihre Tätigkeit bedankt hatte.
Konzept zur Erneuerung des Vereins
mit freundlicher Genehmigung der Firma Imakomm, Aalen