MdB Hermann Färber bei den Eislinger Selbstständigen

Mitglieder der Eislinger Selbstständigen hatten am letzten Dienstag die Gelegenheit sich mit dem MdB Hermann Färber über die Folgen von Corona für die Wirtschaft auszutauschen. Zu Beginn gab Herr Färber einen Überblick, welche Entscheidungen zu Beginn der Pandemie von der Bundesregierung getroffen werden mussten.
Er gab zu, dass aufgrund der größtenteils unklaren Lage einige davon, im Nachhinein betrachtet aufgrund mangelnder Erfahrung mit der Coronapandemie falsch waren. Trotz aller Verzögerungen, die es gegeben habe, lobte er die Hilfsangebote, die die Bundesregierung den betroffenen Betrieben zur Verfügung gestellt hätten.
Dass es im Zuge der Durchführung auch zur Erschleichung von Soforthilfen gekommen sei, räumte er ein. Durch die Anforderung über die Steuerberater habe sich die Auszahlung verzögert. Dies sei aber notwendig gewesen und hätte die Betrügereien eingedämmt.
Anschließend bat er die Anwesenden, die Pandemie aus ihrer Sicht dazustellen.

Die erste Vorsitzende Regina Klaiber schilderte ihre Lage aus der Sicht eines Reisebüros. Im Lockdown bestand ihre Tätigkeit fast ausschließlich aus Stornierungen und Rückzahlungen. Umsatz machte in dieser Zeit nicht. Dazu sei auch die Insolvenz des Veranstalters Thomas Cook gekommen. Hätte sie nicht zwei weitere Standbeine gehabt, wäre sie in die Insolvenz gegangen.

Auch die Gastronomie und weite Teile des Einzelhandels waren betroffen. Die Maßnahmen waren laut Herrn Färber notwendig, nachdem die Wissenschaftler zur Einschränkung sämtlicher, persönlicher Kontakte geraten hätten.
Zum Ende der Veranstaltung kam das Gespräch auf das Thema Nachhaltigkeit und Elektromobilität.
Herr Färber wies darauf hin, dass die Entwicklung Fortschritte auch bei der deutschen Autoindustrie mache, man aber voraussichtlich auch in Zukunft nicht auf Verbrennungsmotoren in einigen Bereichen werde verzichten können.

Abschließend bedankte sich Herr Färber für die interessante Diskussionen und die rege Teilnahme.
Er sei bereits bei einigen Gewerbe-und Handelsvereinen gewesen, die Beteiligung war jedoch in Eislingen am Größten .